
In Girkhausen traf man sich an den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr zum „Rewweln“. Beim Rewweln sollten Streitigkeiten beseitigt und sich wieder vertragen werden. Jeder brachte Schnaps zum Rewweln mit, der dann in einer Schüssel „einer Scheppe“ mit Honigkuchen oder anderem Gebäck zusammengeschüttet wurde. Während des Rewwelns in der Drehkoite wird parallel das „Girkhäuser Löffeldiplom“ von einer bekannten Person des öffentlichen Lebens absolviert. Bisher wurde diese urtypische Girkhäuser Auszeichnung seit 1995 (ab 2005 regelmäßig) bereits zum 23. mal erworben.